Das Weißwurstfrühstück

Um nichts in der Welt würde ich mir das vom MLC organisierte Weißwurstfrühstück entgehen lassen. Nicht nur wegen der Gaudi, dem guten Essen und der Atmosphäre in der "Schwalbe", einem der schönsten Biergärten Münchens, sondern weil man bei keinem anderen Event, nicht mal auf einer Fickparty, im Vorhinein so genau erfährt, was die Kerle später mit deinem Schwanz anstellen. Nehmen wir z.B. Thorsten aus Bremen. Der angelte sich drei ...

Würste aus dem Topf, schnitt sie in Zentimeterdicke Scheiben und begann sie unter Zuhilfenahme seiner Finger zu häuten. "Wenn Du mit den Schwänzen auch so umgehst, na dann Prost Mahlzeit", sagte ich. "Wieso? Stehst du etwa nicht auf SM?", schoss er zurück, steckte sich die fettigen Finger in den Mund und lutschte sie geräuschvoll ab.

Er provozierte, war dabei aber so unglaublich tuntig, daß er damit seine Sklavennatur verriet. "Herzilein, was Du da veranstaltest hat mit SM nichts zu tun, das ist einfach nur grausam." Er ließ seine Hände in den Schoss fallen, starrte mit hängenden Schultern auf seinen Teller und verzog das Gesicht. "Spuck keine vorlauten Sprüche. Zeig mir lieber, wie’s geht!" Er hatte noch nicht zu Ende gesprochen, da sprang ich auf, hielt – damit er mir nicht entkommen konnte – mit der einen Hand seinen Nacken und stopfte ihm mit der anderen eine Wurst in den Mund. Er riss die Augen weit auf. Vor Schreck. Aber er gab sich mir hin. Eine Sklavin durch und durch. "Zutzeln, Kleines. Schön zutzeln, als wolltest du mir die Pisse aus dem Schlauch lutschen. Darin bist du doch eine Meisterin, oder? Ja, so ist es schön. Jetzt wird alles gut."

Der Preuße schluckte, kaute und zutzelte."Brav", sagte ich, und er schluckte noch schneller, bis die Wursthaut komplett ausgelutscht war, dann schob ich meine Finger hinterher und spielte mit seiner Zunge. "Eine richtige Genießerin", lobte ich ihn, und seine Augen leuchteten, wohl in der Hoffnung, dass ich die Finger bald mit meinem Fickbolzen vertauschen würde. "Ich hab einen Ständer. Und jetzt?", jammerte er, sobald ich von ihm abließ. Ich schaute ihn mir genauer an: Gesicht schmal und lang, große Zähne, fast ein Pferdegebiss, und kleine, zusammengekniffene Augen. Mir wäre so einiges eingefallen, was ich mit ihm hätte anstellen können, aber das Kerlchen war mir zu unterwürfig. Ich züchtige gern, aber ein bisschen Widerstand müssen meine Kandidatinnen schon leisten, sonst verlässt mich die Lust. Außerdem – schlaues Kind, das ich bin –: Ich habe früh gelernt, am Obststand nicht nach der erstbesten Melone zu greifen, sondern mehrere zu prüfen, zu beschnuppern und zu befühlen, um die reifste und süßeste zu finden und mir keine faule einzuhandeln."Dein Problem!", antwortete ich und hob den Krug. Ich bin gerne Ledermann. Es ist so herrlich unkompliziert. Kein Zicken und Scharwenzeln, kein "Huch!", wenn man mal hinlangt. Unter seinesgleichen ist es ganz selbstverständlich, dass man Sex hat, egal wo, mit wem und zu welcher Zeit. Während der ganzen Episode hatten die anderen ungestört weitergegessen, herumgealbert und Geschichten erzählt. Ja, manche hatten aufgeschaut, ein paar hatten uns beobachtet und sich die Beulen ihrer Lederhosen speckig gerieben, aber sie hatten uns mehr oder weniger kommentarlos unsere Nummer abziehen lassen. Vermutlich hätten sie nicht anders reagiert, wenn ich Thorsten statt der Wurst meine Fünfundzwanzig-Zentimeter-Keule zwischen die Kiemen geklemmt, mir auf dem Tisch den Arsch auslecken lassen oder gar einen Faustfick hingelegt hätte. Aber weiter im Text: Thorsten hatte schon deswegen schlechte Karten bei mir, weil meine Flinte auf einen Schweizer gerichtet war. Der hatte zwar ziemlich aufgeblasene Muckis – was meiner Meinung nach der Natürlichkeit eines Ledermannes widerspricht –, aber eine viel versprechende Ausdruckslosigkeit in seiner Fresse. Das war ’ne ausgewachsene Sau. Der nahm dich her, wie ein beschissenes Stück Vieh. Mit ihm hätte ich gern um das Oben gerungen. Wie er hieß, wusste ich nicht, daher taufte ich ihn Urs; ich nenne alle Schweizer Urs. Da war auch noch ein kleiner Ami. Leider hieß er Danny, und die kleine Lederprinzessin, mit der er reiste, rief ihn "Dääääni", was meinen Hengst nicht gerade zum Wiehern brachte, aber das kompensierte dieses gedrungene Powerpäckchen mit einem dichten Pelz, den er unter dem aufgeknöpftem Holzfällerhemd zur Schau trug. Sein Arsch war knackig, und was mich am meisten an ihm reizte: